Neujahrskartentausch 18/19

Mein Vogel war das Thema des diesjährigen Postkartentausches mit Teilnehmerinnen aus Russland.

Und diesmal hatte ich Glück – der Umschlag von Nowosibirsk nach Nürnberg brauchte für seine Reise nur 14 Tage!

Dieser Dompfaff hat mich gleich nach Weihnachten erreicht.

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Спасибо Людмиле за твою открытку, которая пришла вчера.
Снегирь – красивая птица!

детайл – Специальная швейная машинная строчка

Weihnachten/Neujahr 2018/19

Mein Vogel

wurde ist das Thema des diesjährigen Postkartentausches mit Oksana aus Susdal. Unter den zahlreichen Vogel-Silhouetten aus dem Netz war bald der niedlichste gefunden, ausgedruckt und ausgeschnitten… und dann weggelegt und von einer Ecke in die andere geschoben.

Da bot der heutige Sonntag an, sich Zeit zum Nähen zu nehmen, rückte doch der morgige Anmeldeschluss in bedrängende Nähe.

Die Arbeit schritt auch – dank vorheriger ausgiebiger Gedankenarbeit – gelingend voran, und keine Störung oder Zweifel verlangsamten den Entstehungsprozess.

Nur störrisches Material vermochte die feinen Zierstiche zu stören und sie in drangvolle Enge zu verweisen. Rückseitige Schlaufenbildung erforderte des weiteren ein Tilgen des farbenfreundlichen Rahmens.

So blieb … bis jetzt noch ein unfertiges, aber angemeldetes Projekt.

 

Ein weiteres Vögelchen, diesmal mit gelungenem Zierstich.

Für den Jahreswechsel wurden weitere drei Karten gefertigt. Eine davon war schon verschickt.

 

 

Was will man Meer?

Jeder Landstrich hat seine eigenen Attribute, die von den Einheimischen vielleicht verachtet, für Besucher aber vermarktet werden.  Am Meer sind das neben Muscheln und Treibholz, Bernstein und Booten Fische in allen erdenklichen Variationen.

Und da jeder Handwerker  Attribute aus seinem, ihm eigenen Werkstoff macht, gibt es die Fische bei mir aus Stoff.

Eine neue Errungenschaft war dabei ein Korkstoff, der durch seine angenehme Haptik besticht.

Die Fische sollen ins Fenster gehängt werden, zusammen mit Muscheln, Treibholz, Perlmuttstücken…

oder einfach so.

Was hängt und ist blickdicht?

„In der Stash-Truhe muss sich doch etwas geeignetes finden, wozu hat man sonst Vorräte?“

Und tatsächlich – in der Box mit den blickdichten Stoffen lagert eine Serie mit romantischen Drucken und Webmustern.
Nun ein bisschen Herummessen, Kopfrechnen und Abschätzen und ein rasches Vorwärtskommen ist gewährleistet.

Nach einigem Überlegen und Ergänzungen ist das Teil schließlich fertig, hängt und ist blickdicht.

Und so ging es vonstatten (Nähdauer: 3 Std.)

Stufe 1: Der erste Arbeitsschriff war das Verlängern des Stoffes mit gleichmäßig großen und zum Stil des Grundmusters passenden „Begleitern“.  (Alte) Spitze lockert die Reihe der angesetzten Stoffstücke auf.

Stufe 2: Um die nötige Länge zu erreichen, muss der Stoff an der Aufhängung etwas gestreckt werden.

Stufe 3: Das Ergebnis ist ungewohnt lichtschluckend, bietet aber die benötigte private Sphäre.

Das Geheimnis der Garnrolle

Vielleicht haben es viele von euch ja schon gewusst

– oder erachten es für ziemlich unnötig –

sucht man auf einer Garnrolle den Fadenanfang, so findet man ihn für gewöhnlich in eine Rille der Kunststoffrolle geklemmt.


Von dort lässt er sich leicht herausziehen ohne dass man (mit vielleicht stumpfen Fingern) lange herumpfriemeln muss.

Bei einigen Firmen kann man den Deckel etwas lüften und so das Fadenende noch leichter ab- und auch wieder aufrollen.

Bei einer Marke jedoch gibt es ein weiteres kleines Geheimnis zu entdecken. Dort lässt sich der Boden vollständig entfernen und hervor kommt ein kleines verstecktes Abteil, das sich noch anderweitig nutzen lässt.

Habt ihr das gewusst?

Dort kann man den Kunststoffboden gänzlich abnehmen. Und steckt man ein Stück Radiergummi von unten in die Öffnung, lässt sich das „versteckte Abteil“ als schmales Nadelkissen nutzen.

 

So hat man zu jeder benötigten Garnrolle stets gleich auch eine Nadel zur Hand.

Blühmodus

Zu meiner Überraschung stelle ich eben fest, dass es zwei volle Monate lang keine Einträge gab. Dazu ist zu sagen, dass das Frühjahr auch eine anstrengende Zeit ist, schließlich muss man vom Winterschlaf in den Blühmodus kommen. Und das, ohne den anschließenden Sommer und Winter (na gut, den Winter vielleicht schon) zum „Einziehen“ zu haben.

Nichtsdestotrotz kam eine kreative Übung zustande:

Zwischenstand – Januar ’17

Es wird nicht besser!

Nachdem ich angefangen habe, zwei T-Shirts aufzutrennen -ein schönes und ein schlichtes – und eins davon mutig zerschnitten… UND ans andere genäht hatte, musste ich feststellen, dass es nur ein etwas größerer Sack geworden war. Keine Form, nichts, nur häßlich, wie ein Billigshirt in Übergröße.
Da muss ein Schnitt her, wenigstens ein ähnlicher. Oder Hand-entworfen.

Also ruht die Arbeit erst mal.

Die Strickmütze vom Jahresbeginn hat auch eine Trennung erfahren. Das Schließen der Kuppe war nicht gelungen. Ein weiterer Versuch soll Erfolg bringen, deshalb wird nichts überstürzt.

de_DEGerman
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