Das Geheimnis der Garnrolle

Vielleicht haben es viele von euch ja schon gewusst

– oder erachten es für ziemlich unnötig –

sucht man auf einer Garnrolle den Fadenanfang, so findet man ihn für gewöhnlich in eine Rille der Kunststoffrolle geklemmt.


Von dort lässt er sich leicht herausziehen ohne dass man (mit vielleicht stumpfen Fingern) lange herumpfriemeln muss.

Bei einigen Firmen kann man den Deckel etwas lüften und so das Fadenende noch leichter ab- und auch wieder aufrollen.

Bei einer Marke jedoch gibt es ein weiteres kleines Geheimnis zu entdecken. Dort lässt sich der Boden vollständig entfernen und hervor kommt ein kleines verstecktes Abteil, das sich noch anderweitig nutzen lässt.

Habt ihr das gewusst?

Dort kann man den Kunststoffboden gänzlich abnehmen. Und steckt man ein Stück Radiergummi von unten in die Öffnung, lässt sich das „versteckte Abteil“ als schmales Nadelkissen nutzen.

 

So hat man zu jeder benötigten Garnrolle stets gleich auch eine Nadel zur Hand.

Blühmodus

Zu meiner Überraschung stelle ich eben fest, dass es zwei volle Monate lang keine Einträge gab. Dazu ist zu sagen, dass das Frühjahr auch eine anstrengende Zeit ist, schließlich muss man vom Winterschlaf in den Blühmodus kommen. Und das, ohne den anschließenden Sommer und Winter (na gut, den Winter vielleicht schon) zum „Einziehen“ zu haben.

Nichtsdestotrotz kam eine kreative Übung zustande:

Zwischenstand – Januar ’17

Es wird nicht besser!

Nachdem ich angefangen habe, zwei T-Shirts aufzutrennen -ein schönes und ein schlichtes – und eins davon mutig zerschnitten… UND ans andere genäht hatte, musste ich feststellen, dass es nur ein etwas größerer Sack geworden war. Keine Form, nichts, nur häßlich, wie ein Billigshirt in Übergröße.
Da muss ein Schnitt her, wenigstens ein ähnlicher. Oder Hand-entworfen.

Also ruht die Arbeit erst mal.

Die Strickmütze vom Jahresbeginn hat auch eine Trennung erfahren. Das Schließen der Kuppe war nicht gelungen. Ein weiterer Versuch soll Erfolg bringen, deshalb wird nichts überstürzt.

DJ-Ötzi-Mütze

Meine freie Zeit ist derzeit so begrenzt, dass Handarbeiten, die ich mache, keine hohe Fehlerquote erlauben. Wenn ich mir zwei Stunden Zeit nehme, um zu nähen, dann darf nicht mehr als eine davon umsonst gewesen sein. Sonst entwickelt sich das Machwerk zum Fass ohne Boden.

Deshalb fange ich wenig an.

Lorbeerblatt

Jedoch steht derzeit steht eine DJ-Ötzi-Mütze im Fokus – ein Ausdruck der Lebenseinstellung, die Göga schon lange anstrebte. Nun soll er die Mütze haben.

Die Maschenanzahl stammt von einer Online-Anleitung, das Muster aus Lorbeerblatt und Zwetschgenkern.

Bild hochladen geht nicht, weil ich immer noch der Ansicht bin, ein Tablet könne alles, was ein PC kann, was aber ein großer Irrtum ist. Und so tue und mache ich, und tue und mache, und klicke und lade, nur um letztlich festzustellen, dass es gar nicht geht, weil das Tablet es nicht KANN. Der PC kann auch manches nicht, was ich jetzt aber nicht weiter ausführe.

Fortgang

Zähes Fortkommen kennzeichnet die Näharbeiten im Dezember. Der Durchlass meiner Nähmaschine bezüglich Quiltarbeiten kann man quasi als null bezeichnen. Der Stoff quälte sich trotzdem durch.

CIMG3325a

Nach dieser Erfahrung wird sich das Quilten wohl dezimierter gestalten als sin den vergangenen Wochen sowieso geplant.

NOCH dezimierter.

Lieber drei Linien statt acht?

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Und heften würde die Lagen eventuell besser an Ort und Stelle halten als ein paar Sicherheitsnadeln, schwache Hände und eine empfindliche Maschine.

Zufall(s)stopper

Palimm,

Palimm,

sagte Loriot,

und öffnete eine imaginäre (Laden-) Tür.
Für eine reale Tür ist dieser Türstopper gedacht, der die Tür vor dem Zufallen bewahren soll.

Türstopper0

Natürlich wurde, wie bei Erstlingsdingen üblich, einiges falsch überlegt. Die Enddreiecke an den Schmalkanten sollten sich mit Klettverschluß schließen lassen – das tun sie auch. Aber wegen ihrer Kürze umfassen sie die Türklinke nicht.

Türstopper

Deshalb wurde noch ein Lederbändchen eingzogen, um den Verschluss zu verlängern. Zufriedenstellend sieht das allerdings nicht aus.

Das wird wohl, trotz Fertigstellung, noch einmal geändert werden.

Beweis

Nachdem diverse technische Instanzen aufgegeben haben, die Zeit aber drängt, wird es im Oktober wenigstens einen schriftlichen Beitrag geben.

Der Fortschritt am Häuserquilt zeigt sich daran, dass die Seminole, die als Binding verwendet wird, fertiggestellt ist. Die Bänder hingen nach ihrer Fertigstellung längere Zeit über der Küchentür, um die Freude an ihrer  Fertigstellung auszudehnen.

Das Top ist samt Vlies auf die Rückseite gesteckt (mit Sicherheitsnadeln), das Quilting ist entschieden.

Fehlt noch die Muse zum Weitermachen. Aber die Zwischenbilanz ist im Zeitrahmen.

Edit:

Nun doch noch die Bilder. A, be, ce, de, keines ist wirklich neu, aber ein bisschen anders als die vorherigen.

A      CIMG3231

B      CIMG3240

C     CIMG3243

D    CIMG3244

Fin.

Pour le moment.

Nähdetail

Ich will ja… den Häuserquilt fertig nähen, brauche aber zwischendurch auch was zum Anziehen und habe deshalb ein paar Shirts erstanden. Unter anderem  ein leichtes Etwas mit ‚gedrehtem‘ Kragen – regelmäßig alle 20 cm befindet sich eine Falte.

2016-09-13 21.27.29

Sieht ungezwungen aus und wird vielleicht zu einem absichtlichen Nähdetail?

Seminole

Um dem Häuserquilt noch einen farbigen Pfiff zu geben, sollte eine mehrfarbene, aber doch harmonierende Seminole das Stück einfassen. Vom ersten Gedanken, die Bordüre reihum zu machen, kam ich ab, als zwei Längen gefertigt waren. So viel Arbeit!

Seminole

Die beiden verbliebenen Seiten werden also gestreckt werden. Dazu werden die vorbereiteten Teile (im Karton) noch aufgebraucht und der Rest mit der Hauptfarbe des Quiltes versetzt.

So sollte die Fertigstellung des Quiltes allmählich dem Ende entgegen gehen.