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Was hängt und ist blickdicht?

„In der Stash-Truhe muss sich doch etwas geeignetes finden, wozu hat man sonst Vorräte?“

Und tatsächlich – in der Box mit den blickdichten Stoffen lagert eine Serie mit romantischen Drucken und Webmustern.
Nun ein bisschen Herummessen, Kopfrechnen und Abschätzen und ein rasches Vorwärtskommen ist gewährleistet.

Nach einigem Überlegen und Ergänzungen ist das Teil schließlich fertig, hängt und ist blickdicht.

Und so ging es vonstatten (Nähdauer: 3 Std.)

Stufe 1: Der erste Arbeitsschriff war das Verlängern des Stoffes mit gleichmäßig großen und zum Stil des Grundmusters passenden „Begleitern“.  (Alte) Spitze lockert die Reihe der angesetzten Stoffstücke auf.

Stufe 2: Um die nötige Länge zu erreichen, muss der Stoff an der Aufhängung etwas gestreckt werden.

Stufe 3: Das Ergebnis ist ungewohnt lichtschluckend, bietet aber die benötigte private Sphäre.

Das Geheimnis der Garnrolle

Vielleicht haben es viele von euch ja schon gewusst

– oder erachten es für ziemlich unnötig –

sucht man auf einer Garnrolle den Fadenanfang, so findet man ihn für gewöhnlich in eine Rille der Kunststoffrolle geklemmt.


Von dort lässt er sich leicht herausziehen ohne dass man (mit vielleicht stumpfen Fingern) lange herumpfriemeln muss.

Bei einigen Firmen kann man den Deckel etwas lüften und so das Fadenende noch leichter ab- und auch wieder aufrollen.

Bei einer Marke jedoch gibt es ein weiteres kleines Geheimnis zu entdecken. Dort lässt sich der Boden vollständig entfernen und hervor kommt ein kleines verstecktes Abteil, das sich noch anderweitig nutzen lässt.

Habt ihr das gewusst?

Dort kann man den Kunststoffboden gänzlich abnehmen. Und steckt man ein Stück Radiergummi von unten in die Öffnung, lässt sich das „versteckte Abteil“ als schmales Nadelkissen nutzen.

 

So hat man zu jeder benötigten Garnrolle stets gleich auch eine Nadel zur Hand.

Blühmodus

Zu meiner Überraschung stelle ich eben fest, dass es zwei volle Monate lang keine Einträge gab. Dazu ist zu sagen, dass das Frühjahr auch eine anstrengende Zeit ist, schließlich muss man vom Winterschlaf in den Blühmodus kommen. Und das, ohne den anschließenden Sommer und Winter (na gut, den Winter vielleicht schon) zum „Einziehen“ zu haben.

Nichtsdestotrotz kam eine kreative Übung zustande:

Zwischenstand – Januar ’17

Es wird nicht besser!

Nachdem ich angefangen habe, zwei T-Shirts aufzutrennen -ein schönes und ein schlichtes – und eins davon mutig zerschnitten… UND ans andere genäht hatte, musste ich feststellen, dass es nur ein etwas größerer Sack geworden war. Keine Form, nichts, nur häßlich, wie ein Billigshirt in Übergröße.
Da muss ein Schnitt her, wenigstens ein ähnlicher. Oder Hand-entworfen.

Also ruht die Arbeit erst mal.

Die Strickmütze vom Jahresbeginn hat auch eine Trennung erfahren. Das Schließen der Kuppe war nicht gelungen. Ein weiterer Versuch soll Erfolg bringen, deshalb wird nichts überstürzt.

Zufall(s)stopper

Palimm,

Palimm,

sagte Loriot,

und öffnete eine imaginäre (Laden-) Tür.
Für eine reale Tür ist dieser Türstopper gedacht, der die Tür vor dem Zufallen bewahren soll.

Türstopper0

Natürlich wurde, wie bei Erstlingsdingen üblich, einiges falsch überlegt. Die Enddreiecke an den Schmalkanten sollten sich mit Klettverschluß schließen lassen – das tun sie auch. Aber wegen ihrer Kürze umfassen sie die Türklinke nicht.

Türstopper

Deshalb wurde noch ein Lederbändchen eingzogen, um den Verschluss zu verlängern. Zufriedenstellend sieht das allerdings nicht aus.

Das wird wohl, trotz Fertigstellung, noch einmal geändert werden.

Nähdetail

Ich will ja… den Häuserquilt fertig nähen, brauche aber zwischendurch auch was zum Anziehen und habe deshalb ein paar Shirts erstanden. Unter anderem  ein leichtes Etwas mit ‚gedrehtem‘ Kragen – regelmäßig alle 20 cm befindet sich eine Falte.

2016-09-13 21.27.29

Sieht ungezwungen aus und wird vielleicht zu einem absichtlichen Nähdetail?

Nicht perfekt, aber fertig

Anscheinend bringt die Eile doch mehr zustande als die Weile.

Da es den Stickereibetrieb (für Handtücher) nicht mehr gab, musste selbst zur Tat geschritten werden.

appli

Heraus kam – ein Lieblingsstück!

Die Nähte müssen zwar das nächste Mal besser überlegt und der Stich variert werden… aber im Großen und Ganzen hat das Vorhaben gut funktioniert. „Schnittmuster“ waren 300% großen Buchstaben in der Schriftart Arial Black. Die vier Buchstaben  waren innerhalb einer Stunde appliziert.

Doppelseitig haftendes Bügelvlies war Helfer, ein nicht zu flauschiges Handtuch die Grundlage.

Pläne für weitere Modelle sind bereits getroffen.

Januararbeiten

Der Januar verlief träge, mit Nacharbeiten für die Winterzeit.

auf ein neuesAls verspätete Weihnachtsgaben wurden Herztopflappen gefertigt.
spannen auf Steckschwamm
Der auf dem Steckschwamm fixierte Häkelstern war urspünglich als Hälfte einer Christbaumkugeln geplant. Dafür eignet sich Häkelsterne aber funktionell nicht.